leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Wolfsburg Marathon 2015

Ich habe einen Run – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bereits zum dritten Mal in Folge war ich heute Teilnehmerin am Wolfsburg Marathon und ich kann jetzt – mit schweren Beinen auf dem Sofa sitzend – stolz behaupten, dass ich mich jedes Jahr ein klein wenig mehr gesteigert habe.

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Angefangen bei 5km wollte ich schnell mehr, vor allem aber eins: weiter. So wurde die Streckenlänge im nächsten Jahr verdoppelt und weil das so super klappte, habe ich für dieses Jahr noch einen „drauf gelegt“ und mich für die Distanz Halbmarathon mit 21km gemeldet. Zum Zeitpunkt der Anmeldung im Januar dachte ich noch, dass das alles schon klappen würde, ich hätte ja genug Zeit, mich optimal vorzubereiten und wenn ich nur regelmäßig Laufen würde, schaffe ich das mit links. Selbstüberschätzung? Hallo, hier bin ich! Jeder kennt es, der Weg ist zwar gesteckt, aber immer öfter passiert es, dass man mal ausweichen muss, mal ein paar Schritte zurück macht und das ein oder andere Hindernis macht es beschwerlich, durchzuhalten. Schlussendlich habe ich meinen Trainingsplan also nicht so durchgezogen, wie es eigentlich angedacht war und aus einem bestimmten Zeitziel wurde dann doch nur das Allseits bekannte Durchhalten und ankommen. „Nur“ – was für ein hinterlistiges Wort! Ich muss sagen, dass ich heute kämpfen musste. Ich bin an meine Grenzen gegangen und darüber hinaus. Aber ich habe es gemacht und ich habe es geschafft. Nicht zuletzt, dank der vielen Helfer, der super Zuschauer (ich liebe Wolfsburg in solchen Momenten sooo sehr!) und der tollen Strecke. Diese verlief unter anderem einmal quer durch die Autostadt, durch das VW-Werk und -Stadion, durch das Elsterstadion (der Trompetenspieler hat mich absolut gerührt) durch Wolfsburgs schöne Wälder und Natur und durch den Steimker Berg und am Ende sogar durch das VW-Bad, was echt fies war, weil ich in diesem Moment fast nichts lieber gemacht hätte, als in das kühle Nass zu springen. Würden wir uns nicht überschätzen, würden wir uns nicht weiterentwickeln; das habe ich heute am eigenen Leib erfahren. Wer weiß, ob ich sonst jemals 21km gelaufen wäre? Und aus diesem Grund sitze ich hier und strahle, denn meine Beine haben heute ganz schön was geleistet!

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