leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Von Ziplining und Pools im Garten

Nach einer ganzen Woche finden wir so langsam auch einmal die Zeit, um hier ein paar Worte niederzuschreiben – ich denke, das spricht für sich! Wir haben bereits jetzt so viel erlebt, dass es uns kaum so vorkommt, als wären wir erst eine Woche hier!

IMG_2365Ein großer Stein fiel uns vom Herzen, als wir unser Haus sowie unsere zukünftigen Mitbewohnerinnen kennenlernten. Insgesamt sind wir zu acht in einer offenen, freundlichen Unterkunft mit Pool und einer super Konstellation: Von Deutschland über Italien und Schweden bis hin zu Südafrika sind alle Nationalitäten vertreten. Wir leben im Studentenviertel „Summerstrand“, etwa zwei km von unserer Uni sowie dem nächsten Supermarkt entfernt. Jedoch konnten wir je ein Fahrrad von ehemaligen Internationals abkaufen, sodass wir noch mobiler und schneller von A nach B kommen.

Generell hatten wir also einen wirklich super Start. Trotzdem muss man sich an manche Dinge gewöhnen, da sie einfach anders laufen (oder fahren, wie zum Beispiel die Autos), als wir es aus Deutschland gewöhnt sind. Beispielsweise müssen wir uns hier Elektrizität im Supermarkt kaufen. Man sollte immer darauf achten, dass man genügend Vorrat hat, sodass man nicht plötzlich im Dunkeln steht. Ein weiteres großes Thema ist die Sicherheit. Unser Haus ist – wie jedes andere in unserer Nachbarschaft auch – von hohen Mauern und noch höheren Stromzäunen umgeben. Fenster sind Einbruch-gesichert und es wird einem dringend geraten, die Einfahrt des Hauses immer zu schließen. Wertsachen sollten versteckt aufbewahrt werden. Ansonsten ist es ratsam, nicht bei Dunkelheit draußen zu sein und sich in Gruppen aufzuhalten. Wir haben glücklicherweise „Gary“ kennengelernt, ein Taxifahrer, den wir zu jeder Nacht- und Tagzeit anrufen können. Taxifahren ist hier sehr günstig, sodass wir gerne auf diese Alternative zurückgreifen. Außerdem sollte man beim Geldabheben sehr vorsichtig sein. Leute, die einem angeblich behilflich sein wollen, verwickeln dich in ein Gespräch oder lenken dich ab und deine Kreditkarte ist weg bevor du bis drei zählen kannst.

Wenn man sich jedoch an diese Spielregeln hält und aufmerksam durch den Alltag geht, lassen sich Situationen wie diese leicht vermeiden.

IMG_2419Außerdem fand am ersten Wochenende die Weekend Orientation in der Nähe vom Tsitsikamma National Park statt, die wir auf einer einsamen Farm umgeben von Bergen verbrachten. Wir haben uns ein bisschen darüber amüsiert, dass das Land besonders an dieser Stelle so grün ist und die bergige Kulisse einen echt an den Harz in groß erinnert hat. Neben Kennlern-Spielen gingen wir wandern und machten Ziplining in schwindelerregender Höhe und einer atemberaubenden Kulisse. Definitiv ein Erlebnis, was man so schnell nicht vergessen wird und ein super Start in das Auslandssemester.

In dieser Woche fand dann die eigentliche Orientierungswoche statt. Wir hatten mehrere Informationsveranstaltungen zu Themen wie Sicherheit, Heimweh und IT-Service. Während einer Campus-Tour lernten wir die verschiedenen Gebäude der Fakultäten kennen und heute (Freitag) nahmen wir an einer City-Tour teil, in der wir bisher fremde Teile PE´s kennenlernten. Unter anderem waren wir in der Stanley Street, einem ziemlich hippen Viertel und wir sahen eine Landesflagge, so groß wie ein Tennisfeld. Heute Abend geht es dann noch zu einer Roof-Top Party, die von der NMMU für alle Internationals organisiert wurde.

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