leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Stimmen aus Wolfsburg – Lena Homann

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Ein neuer Monat ist angebrochen und damit auch Zeit für ein neues Interview unter dem Motto „Stimmen aus Wolfsburg“. Heute mit Lena Homann, einer Person die nun schon länger zu meinem Leben gehört und mir in unserer gemeinsamen Schulzeit sehr ans Herz gewachsen ist.

Ich hoffe, ihr lest ihre Erzählungen genauso gern, wie ich es mache!

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Lena, Wie bist du darauf aufmerksam geworden, ein FSJ zu machen?                                                          Da meine Schwester Änne letzes Jahr schon ein FSJ in Südafrika gemacht hat, kannte ich bereits die Organisation „weltwärts“, die in die ganze Welt Freiwillige entsendet. Und auf der Seite habe ich dann einfach ein bisschen rumgestöbert und bin schlussendlich auf mein jetziges Projekt gestoßen.

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Welche Länder bzw. Tätigkeiten haben dich besonders angesprochen (auch neben dem, was du jetzt machst)?
Besonders gereizt haben mich die Philippinen und eigentlich ganz Südamerika- einfach Kulturen , von denen ich bisher noch nicht so viel mitbekommen habe. Bei den Tätigkeiten war ich mir von Anfang an ziemlich sicher, dass es in die soziale Richtung gehen soll und ich nicht – zum Beispiel – irgendwo in einem Tourismusbüro arbeiten will.

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Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus? Was machen du und die anderen Freiwilligen außerdem gern in eurer Freizeit?

Ich arbeite hier in einem sogenannten „Familienhaus“ in dem acht Kinder wohnen, denen es nicht mehr möglich ist, bei ihren eigentlichen Familien zu leben. Zusammen mit der Erzieherin , die dort arbeitet, bin ich dafür verantwortlich, dass es so gut es geht läuft. Heißt : Kinder zur Schule bringen und abholen, kochen, Wäsche machen, mit ihnen spielen…
An den Wochenenden reise ich ziemlich viel mit den anderen Freiwilligen durch Ecuador und wir besteigen den ein oder anderen der unzähligen Berge hier, besichtigen Wasserfälle oder Städte.

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Was war das schönste, das du in der bisherigen Zeit deines Auslandseinsatzes erlebt oder gesehen hast?

Ein besonders Highlight war die Weihnachtsfeier der Behindertenschule hier in Ibarra, welche ein Mädchen meines Hauses besucht. Alle Kinder haben inbrünstig die Weihnachtslieder mitgesungen und nach dem Gottesdienst sind sich die Kinder und Eltern in die Arme gefallen und haben sich gegenseitig beglückwünscht. Das war zwar ein recht lustiger, aber eben auch ein ziemlich berührender Anblick für mich.

Was vermisst du an Wolfsburg am meisten?
Besonders vermisse ich (neben meinen Freunden und Familie natürlich) das gute Essen! Besonders an den leckeren Flammkuchen aus dem Restaurant „LIDO“ neben dem Hallenbad kommt hier geschmacklich gesehen eigentlich nichts heran.

Was können sich die Wolfsburger ruhig vom Ecuadorianischen Volk abgucken?
Hilfsbereitschaft! Solange auch nur noch ein Zentimeter Platz in ihrem Auto (oder zu mindestens auf der Ladefläche) frei ist, wird man wie selbst verständlich umsonst mitgenommen, wenn man in die gleiche Richtung möchte. Und sollte man mal planlos in der Gegend herum stehen, kann man sich ziemlich sicher sein, dass dir jemand in den nächsten Sekunden seine Hilfe anbieten wird. Das ist mir in Wolfsburg noch nie passiert.

Wo siehst du Wolfsburg in 10 Jahren?
Da sich Wolfsburg meiner Meinung nach jetzt schon sehr bemüht, die Stadt gerade für die jungen Leute möglichst attraktiv zu gestalten, könnte ich mir vorstellen, dass es sich weiter in diese Richtung entwickelt und in Zukunft mehr Studenten und junge Familien in Wolfsburg leben werden.

Was würdest du an der Stadt Wolfsburg verändern, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?
Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr kleinere und alternative Restaurants und Lädchen schaffen würden, sich in Wolfsburg durchzusetzen und nicht ausschließlich die großen Ketten. Denn Ersteres verleiht einer Stadt meiner Meinung nach einen Großteil ihres Charmes und ihrer Attraktivität – auch gerade für Touristen.

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