leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Stimmen aus Wolfsburg – Anne von Les Attitudes

Es geht weiter mit Interviews unter der Kategorie Stimmen aus Wolfsburg! Dieses mal stand mir Anne, Fulltime-Bloggerin aus Braunschweig, Rede und Antwort (muchas gracias an dieser Stelle). Lest unbedingt weiter, wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie sich beispielsweise der Alltag einer Person gestaltet, die hauptberuflich bloggt oder wie die Stadt Wolfsburg mit ihrem Nachbarn Braunschweig in Annes Vergleich abschneidet…

Steckbrief

– Anne –
www.les-attitudes.de

Name: Anne-Kathrin
Spitzname: Anne
Geburtsdatum: 24.04.1986
Geburtsort: Braunschweig
Beruf: freie Onlineredakteurin
Hobbies: Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und reise unheimlich gern
Lebensmotto: Sei wie du bist und schätze die einfachen Dinge des Lebens

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Du hast keinen so „gewöhnlichen“ Beruf – erklär mal bitte ein bisschen, wie dein Berufsalltag so aussieht und was du eigentlich machst.

Mein Alltag sieht aus wie ein Redaktionsalltag. Ich checke Mails, beantworte Fragen, telefoniere mit meiner Agentur. Ich halte mich auf dem Laufenden und recherchiere nach Themen. Dazu kommen Termine aller Art, Veranstaltungen, Besprechungen mit Kunden oder auch das ein oder andere Blogger-Event. 75% meiner Arbeitszeit verbringe ich aber tatsächlich am Rechner.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Die Vielfältigkeit und Abwechslung. Es kommen immer wieder neue Herausforderungen auf mich zu. Wenn nicht, wird mir langweilig. Ich brauche das.

Was war dein bisher größter beruflicher Erfolg?
Es ist schon ein großer Erfolg, dass ich heute von meinem Blog Leben kann. Aber wenn große Unternehmen und Firmen anfragen, schmeichelt es mir natürlich auch.

Wie kam es dazu, dass du Medienmanagement studiert hast?
Tatsächlich steht in meinem Steckbrief im Abi-Jahrgangsbuch, dass ich irgendetwas mit Medien, Kommunikation oder Mode machen werde. Ich hatte Deutsch und Politik als Leistungskurse und hatte schon immer Freude daran zu schreiben und mich mit Inhalten auseinanderzusetzen. Nach dem Abi habe ich erstmal ein Jahr lang verschiedene Praktika gemacht, um mich zu orientieren. Danach begann ich eine Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation in einer Werbeagentur. Nach dem Abschluss startete ich dann mein Medienmanagement Studium. Ich wusste schon im Vorfeld ,dass ich studieren möchte. Damit ich das Richtige wähle, habe ich mich aber entsprechend vorbereitet. Durch die vielen praktischen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, konnte ich abschätzen, was ich nicht wollte und da ich regional gebunden war, kam eine Festanstellung in den hier ansässigen Unternehmen zu dem Zeitpunkt für mich nicht in Frage.

Wie sieht ein perfekter Chill-Tag bei dir aus?
So etwas habe ich so selten, weil meine To-Do Liste nie zu enden scheint! Aber ich versuche, den Sonntag freizuhalten. Ich starte mit einem ausgiebigen Frühstück und verbringe den Tag mit meinem Freund und meinem Hund bei einem langen Spaziergang. Nachmittags liege ich mit einem Kaffee auf dem Sofa und lese und abends schauen wir zum Abschluss Tatort.

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Was macht Braunschweig zu der Stadt, in der du gern lebst?

Die Menschen, die mich umgeben. Braunschweig war nie meine Wahlstadt, auch wenn ich von hier komme. Ich liebe es, andere Orte zu besuchen, aber ich komme immer wieder gern nach Hause.

Inzwischen schätze ich die Stadt für ihre Infrastruktur. Wir haben hier fast alles, was man braucht und wir sind nah an meiner Lieblingsstadt Berlin gelegen.

Wenn du Braunschweig und Wolfsburg vergleichen müsstest; fallen dir gegenüber Braunschweig Vorteile der Stadt Wolfsburg ein?
Wolfsburg hat durch Volkswagen als großen Arbeit- und Geldgeber einige Attraktionen, die Braunschweig nicht hat. Das Kunstmuseum, die Autostadt, die designer outlets und einige nette Restaurants. Dafür hat Braunschweig eine schöne Altstadt und hübschere Wohngebiete. Das Beste aus beiden Städten wäre ideal.

Dein Lieblingsplatz/ -ort auf der Welt?
Ich liebe Paris und fühle mich auf Ibiza nahezu Zuhause. Ansonsten bin ich unheimlich gern und regelmäßig in Berlin.

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Auf Dich kommt demnächst etwas wunderschönes Großes zu: Du wirst heiraten! Darf Deine Hochzeit entsprechend einem Mädchen-Traum schon fast etwas kitschig werden oder handhabt ihr es lieber lässig-cool?

Ich hoffe, sie wird alles andere als kitschig! Aber auch, wenn ich es besonders lässig und cool angehen wollte, wird es doch klassischer, als ich zunächst dachte. Wenn der große Tag näher kommt, wird man merkwürdigerweise immer konservativer. Aber es wird schon unsere eigene Handschrift haben und einige traditionelle, kitschige Bräuche haben wir weggelassen.

Les-attitudes gibt es nun schon seit 2008. Was hältst du vom momentanen Trend zum „Mode-Blogging“?
Als ich angefangen habe, kannte ich eine Handvoll Blogs. Das waren alles Hobbyblogs von Mädchen in meinem Alter, die dieses Medium gerade entdeckt hatten. Heute bin ich schon fast eine Blogger-Oma und wenn ich auf Blogger-Events gehe, meist eine von den Ältesten. Der Trend war abzusehen, aber natürlich verliert alles ein wenig seinen Reiz, wenn es Mainstream wird. Nichts desto trotz ist es schön, wenn es eine große Vielfalt gibt und die „neuen“ Blogger gehen die Sache viel professioneller an, als wir damals. Es wird irgendwann wieder etwas Neues geben, das erkundet werden will. Und dafür will ich unbedingt auf der Hut sein ;-)

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Mit einem Blog ist es grundsätzlich schwierig, die Aufmerksamkeit der Internetgemeinschaft auf sich zu ziehen. Hast du diesbezüglich einen Tipp für Blogs, die noch in den Kinderschuhen stecken?

Als ich angefangen habe, war das alles noch anders und vor allem noch schwieriger, weil vielleicht jeder Zehnte überhaupt wusste, dass es Blogs gibt. Vernetzung ist das A & O, letzten Endes muss man aber mit Qualität und Ausdauer versuchen, eine Fangemeinde aufzubauen. Bei dem einen gelingt das schneller, als bei dem anderen. Instagram ist aktuell aber das sinnvollste Tool für Blogger um Fans zu generieren.


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