leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Premiere der Movimentos Akademie

Bereits zum zehnten Mal schafften die Verantwortlichen der Movimentos Akademie einen Rahmen für eine einzigartige Veranstaltung in Wolfsburg. Tanzbegeisterte Kinder und junge Erwachsene, probten monatelang an freien Wochenenden für diesen einen Moment auf der Bühne, der schließlich so professionell wirkte, als hätten die Darsteller nie etwas anderes gemacht in ihrem Leben. Die Bewegungen an diesem Samstag, dem Premierentag, stimmten und gingen ineinander über. Die Tänzer hatten jeder für sich eine ganz eigene Persönlichkeit, die sie an diesem Nachmittag mit Freude nach außen trugen. Spaß – das war dabei ein ganz wichtiger Faktor, den auch Otto Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, in seiner sich anschließenden Rede betonte. Nicht nur in den Proben, auch auf der Bühne ging die Freude am Tanzen nicht verloren, das wurde deutlich. Den Tänzern im Alter von acht bis 27 Jahren gelang es mühelos, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, sie zum Staunen zu bringen, sodass die Blicke aus dem (teilweise sehr jungen und quirligen) Publikum sich während der Veranstaltung nicht von dem Geschehen auf der Bühne lösen konnten.

Das Angebot der Akademie während der Movimentos Festwochen ist etabliert, wenn es sich von Jahr zu Jahr auch in seiner Art und Weise verändert hat. Im Jahr 2017 haben junge Tänzer im Alter von acht und 19 Jahren die Möglichkeit, innerhalb von 6 Monaten „Produktionsphase“ Teil der Movimentos Festwochen zu werden. In einer 45-minütigen Darbietung, die unter dem diesjährigen Motto „Freiheit“ stand, performen 38 Tänzerinnen und Tänzer schließlich das Stück „Vom Tun und Lassen“. Die Choreografie übernahmen Daniel Martins und Sonja Böhme, die schon oft gemeinsam Stücke der Movimentos Akademie realisierten.

Außerdem wurde in diesem Jahr mit der „Movimentos Akademie tanzwärts“ eine weitere Tanzklasse zusammengestellt, die in einer intensiven Probenphase von nur fünf Wochen im Staatstheater Braunschweig ihre Interpretation von Freiheit entstehen ließ. Das Stück „Freier Fall“ wurde ebenfalls am Premierentag von den 12 Tänzerinnen uraufgeführt und fand sichtlichen und hörbaren Anklang beim Wolfsburger Publikum. Der Choreograf für dieses Stück war Gregor Zöllig, Wolfgang Haendeler und Sara Angius übernahmen die Dramaturgie.

Zudem bot die Autostadt wieder Möglichkeiten zur Teilnahme an Workshops  in den Bereichen Musik, Bühnenbild, Kostüm, Maske und Schauspiel.

Auch, wenn man als Zuschauer mit der End-Aufführung lediglich einen kleinen Einblick in die Movimentos Akademie erhält, ist es doch immer wieder beeindruckend, sich auszumalen, wie viel Herzblut und Aufwand in diese – für die Region sehr wichtige – Säule der Movimentos Festwochen gesteckt wird. Ich bin immer wieder aufs Neue sehr stolz darauf, zu sehen, wie viele begeisterte und begabte junge Tänzer in Wolfsburg und Umgebung leben und wenn ich darüber nachdenke, dass einige von ihnen ihr Talent möglicherweise später einmal zu einem Beruf machen, dann kriege ich eine Gänsehaut und bin froh, dass die Autostadt mit der Movimentos Akademie genau solchen jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich selbst zu entdecken und an einem professionell betreuten Tanzstück zu wachsen.

 

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