leonie lauren

Leben & Lifestyle aus Wolfsburg

Games Culture [17.08. – 05.11.17]

Passend zur Eröffnung der Phaenomenale hatten die Besucher am Donnerstagabend im Anschluss die Möglichkeit, im oberen Stockwerk des Schloss Wolfsburg eine neue Ausstellung des Kunstverein Wolfsburg zu besichtigen.

Dass „Games Culture“ eine Mischung aus Kunst und Spiel bildet, wird beim Betreten des Raumes deutlich. Ein großer – an Gymnastik erinnernder – Ball ist vor einer Leinwand installiert. In dem Spiel, zu dem der Besucher aufgefordert wird, geht es darum, durch geschickte Bewegungen die Kugel auf die Spitze eines Berges zu rollen. Auf einem anderen Bildschirm läuft ein Film, der an das legendäre Super Mario erinnert: Kein Wunder, stellt der Protagonist Bryson Wallace in „The Joy of Mario Making“ die Programmiermöglichkeiten des Games Super Mario in Form eines Bob Ross (US-amerikanischer Künstler und Fernsehmoderator) Lehrfilms dar. Damit wird eine direkte Verbindung von Malerei und digitalem Spiel geschaffen.

An einer Wand hängen 21 Fotografien, die auf den ersten Blick an die Arbeiten eines Dokumentarfotografen erinnern. Tatsächlich handelt es sich um Aufnahmen des dänischen Künstlers Morten Rockford Ravn, der aus Sicht der Gamer-Kamera Bildaufnahmen machte und damit die faszinierende (und leicht gruseliger) Nähe von virtueller und realer Welt darstellt.

Kurator der Ausstellung ist Justin Hoffmann, der die Ausstellung als Mischung zwischen Kunst und Gaming versteht. Insbesondere betont er die Vielfältigkeit von „Games Culture“: Von Spielen, bei denen der Betrachter aktiv werden kann über emanzipatorische Arbeiten bis hin zu humorvollen Werken wird eine ganze Bandbreite geboten. In dem Bereich „Games Culture Fan Art“ sollen Menschen durch digitale Spiele zu eigenem kreativem Schaffen angeregt werden. Bis zum 05.11. gibt es in den Räumlichkeiten des Kunstvereins also viel zu sehen bzw. zu spielen.

Hier geht es weiter zum Blog der phaenomenale.

*in freundlicher Kooperation mit der Stadt Wolfsburg

 

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